Logo "Junges Theater Liechtenstein"

Vor ein paar Monaten hat mich Lisa Gartmann, Regiesseurin beim Jungen Theater Liechtenstein, gefragt, ob ich etwas dagegen hรคtte, wenn sie zusammen mit jugendlichen Schauspieler*innen meine Geschichte rund um „Toni und die perfekte Marie“ auf die Bรผhne bringt. NATรœRLICH NICHT! Ich hab mich tierisch รผber die Anfrage gefreut und war ganz aufgeregt, als vor ein paar Tagen das Feedback zu den Auffรผhrungen kam.

Eine Liechtensteiner Tageszeitung schreibt รผber die Premiere:

„14 Jugendliche des Jungen Theaters Liechtenstein erzรคhlen die Geschichte der ยซUnperfektenยป frei nach der Geschichte ยซToni und die perfekte Marieยป von Alexandra Gutzke. ยซMir haben die Figuren gefallen und die Themen, die dabei aufgegriffen werdenยป, sagt Lisa Gartmann, die bei diesem Erzรคhltheater Regie fรผhrte. Sie habe die ursprรผngliche Geschichte als Basis genommen und das Stรผck schliesslich gemeinsam mit den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern zwischen zehn und vierzehn Jahren erarbeitet. (…) Alle 14 Jugendlichen spielen ihre Rolle authentisch. Sie stellen sich dabei der grossen Herausforderung, in rund einer Stunde gleich in mehrere Rollen zu schlรผpfen. Und so prรคsentieren die Spielenden die Geschichte gemeinsam. Es gelingt ihnen, gekonnt und blitzschnell zwischen den verschiedenen Charakteren zu switchen โ€“ mit den Rollen quasi so brillant zu jonglieren, wie es der Clown im Zirkus mit Bรคllen macht. Der Text sitzt, ebenso wie die Einsรคtze. Und der grosse Applaus am Ender ihrer Auffรผhrung bestรคtigt: Die 14 Jugendlichen haben geglรคnzt. Jeder fรผr sich, ebenso wie alle gemeinsam als Gruppe.“

Was fรผr eine tolle Rezension – fรผr das Theater, die Schauspieler*innen aber auch fรผr mich.

Ich hรคtte mir nichts schรถneres fรผr die Geschichte wรผnschen kรถnnen: Dass der Text zur Auseinandersetzung mit den Themen Inklusion, Perfektionismus und Freundschaft inspiriert hat und dann aus ihm wiederum Kultur geschaffen wurde, macht mich richtig stolz.

Wer ihn lesen mรถchte, findet ihn รผbrigens in der Anthologie „Mond, Sterne und dazwischen wir“ vom Monika Fuchs Verlag.